Der heilige Melchior

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Melchior war ein frommer Bauer aus der Rawalder Senke. Er bekannte sich früh zu Mammon und predigte die Lehren der Prophetin in der Gegend um Balingen und Marktostfurthen. Er wurde während des Aufstandes gegen die Barone grausam zu Tode gefoltert und sein Leib aufs Rad geflochten. Nur wenige Tage nach seiner Beerdigung wuchsen auf seinem Grab wilde Lilien und wer ihn während der Aussaat anruft, für den bittet Melchior bei Mammon um gute Ernte. Er gilt als Märtyrer der heiligen Kirche und Schutzpatron der Bauern und Landleute. Sein Namenstag ist der 6. Februar. Ihm werden als Opfer Ähren vom letzten Jahr, Lilien, oder seit einigen Jahren auch Votivbildchen dargebracht. In den Nordhöhen und im Khirred gibt es zudem den Brauch, kleine Strohpuppen, die sogenannten Winterbarone, zu verbrennen. Damit soll die Herrschaft des Winters symbolisch gebrochen werden, damit der Frühling und damit die Aussaat beginnen kann.

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