Diözese Westmark

Aus Ostlande Wikipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit ihrem Hauptort, der Festung Westergarde, wird die Westmark im Süden durch das Schlangenmeer, im Osten durch die Gallmarschen und die Stadtmark Gallwasser, im Nordosten durch den Eichbruch und um Norden durch die Hillerer Heide, die nach Norden in die Hagensrieder Börde übergeht, begrenzt.
Das Grenzland ist entlang des alten Steinweges und an der Küste dicht besiedelt. Zahlreiche Dörfer und Weiler säumen die alte Geest am Schlangenmeer und die gut ausgebaute Landstraße. Auch wenn die schweren Böden sich nicht besonders für den Anbau von Getreide eignen, ringen die Bauern dem Land vor allem Viehfutter ab und betreiben eine ausgeprägte Milch– und Käsewirtschaft.
Direkt an der Grenze thront auf einem alten Basaltstock die Festung Westergarde als Bollwerk gegen die Schrecken und das Chaos aus Pallyndia.
Ursprünglich errichtet als Zollstation ist die Festung nunmehr eine Bastion die Verheerung unseres Landes durch Banditen und Schlimmeres, was in den letzten Jahren aus Pallynda über unsere Grenzen getreten ist.
Lediglich die Älteren erinnern sich noch an die friedlichen Tage, als unser Nachbarland prosperierte und die Straßen dort sicher waren.
So wundert es auch nicht, dass bereits einige Bauern ihre Höfe in Grenznähe befestigen, oder gar aufgeben.
Hier ist ganz eindeutig der Staat gefordert. Man muss die Bauern in dieser Gegend unterstützen und sei es durch den Bau von Befestigungsanlagen an der Grenze.
Durchwandert man die Westmark von Süd nach Nord, so bietet sich dem Reisenden ein abwechslungsreiches Bild.
Vom Strand des Schlangenmeeres geht es zunächst durchs fruchtbare Marschland an der Küste hinauf auf die eher sandige Geest in deren Hinterland schwere Kleiböden und Heidelandschaften das Bild außerhalb der Ortschaften dominieren. Nach Norden hin werden die Heidelandschaften immer ausgedehnte, bis sie schließlich auf die fruchtbaren Schwarzerdeböden der Hagensrieder Börde stoßen.
Folgt man hingegen dem Verlauf des alten Steinweges, so entsteigt man den quatschenden Gallmarschen mit ihren sommerlichen Mückenschwärmen, um auf der häufig von einer sanften Brise geküssten Geest frohen Mutes auf der gut ausgebauten Straßen forsch weiterwandern zu können. Malerische Dörfer, Viehherden - vor allem Rinder und Schafe -säumen den Wegesrand, in den Dörfern bieten dem Wanderer gut gelaunte Bäuerinnen mit rosigen Wangen frischen Käse zum Kosten an, während im Westen der Basaltstock von Westergarde sich aus dem Horizont schält. Trotz der düsteren Schatten im Westen ein schöner Landstrich mit seinem ganz eigenen Reiz.

Meine Werkzeuge