Winterbrennen

Aus Ostlande Wikipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Nahezu zeitgleich mit dem Wintersendtag im benachbarten Donnerbach treffen sich die Bergbauern der Nordhöhen und der Bruner Berge zum Winterbrennen. Tagsüber werden Scheiterhaufen errichtet und abends entzündet. Schnaps und Brandwein entzünden die Laue der Feiernden und später am Abend werden dann die Winterbolde ins lodernde Feuer geworfen. Die Winterbolde sind Strohpuppen und werden stellvertretend für den Wintergeist verbrannt, um die Kälte endlich zu vertreiben. Man munkelt, dass in entlegenen Bergtälern ältere Rituale durchgeführt werden und auch manches Schaf dem Wintergeist geopfert wird und es heißt auch, dass die Bergbewohner vor langer Zeit dem Wintergeist menschliche Opfer dargebrachten, um ihn gnädig zu stimmen und das Land aus seinem eisigen Griff zu entlassen.

Meine Werkzeuge